Pennys Wochenrückblick Folge 15: Welche Drogen sind für sexsüchtige Frauen geeignet?
Deutschlands Jugend ist im Eimer.
Dieses Wissen tragen wir nicht erst mit uns herum, seit Handys furzen können (zum Glück gibt’s noch keine Geruchsausströmer in den digitalen Miniknochen).
Früher war wie immer alles besser, aber das ist natürlich kompletter Unsinn, es gab eine Zeit, da haben die Leute Blumen gegessen und ockerfarbene Tapeten an der Wand kleben, das kann man nun auch nicht gerade als Höhepunkt der Evolution erachten.
Aber haben wir uns weiterentwickelt?
Haben wir die Bäume verlassen und gehen wir wirklich aufrecht?
Nicht alle von uns.
Nathalie, das sexgeile Misstück aus meiner Heimatstadt hatte nix besseres zu tun, als den durchschnittlichen IQ aller deutschen Jugendlichen gehörig nach unten zu prügeln.
Die hat nämlich mit ner Freundin ne Wette abgeschlossen, wer von mehr Männern gevögelt wird. Austragungsort war ein Bordell in Köln.
Und als wenn es nicht schon seltendämlich genug wäre, sich von notgeilen Gemächtern wund pimpern zu lassen, kommt noch das Krönchen oben drauf:
Jedem Mann wurden 50 € BEZAHLT, wenn sie drüber gestiegen sind.
Marco, der alte 18 jährige Schwerenöter flitzte daraufhin barfuss von Mamas Höhle direkt nach Kölle, um sich neue Schuhe zu erbumsen....das ist toll, dann kann er sagen:
„Den linken hab ich mir bei Nathalie geholt...“
Frank S. (mutig diese Leute und hohl wie ne Fritte obendrauf: Lassen sich von der BILD knipsen, kürzen aber ihren Nachnamen ab) konnte jetzt endlich mal für Kohle zeigen, was er so alles drauf hat, sonst müsse er ja dafür immer blechen.
Was muss man eigentlich bekloppter finden?
Dass sich zwei Frauen, die die 18 Jahre überschritten habe, einen derartigen Unfug veranstalten? Oder dass 1800 Männer geifernd hinlaufen und mitmachen wollen?
64 Männer hat Nathalie „geschafft“!
Wer jetzt ein bisschen in Mathe aufgepasst hat, kommt schnell auf 3.200 €.
Eigentlich wollte man ja in die Sonne fliegen, aber (O-Ton) „jetzt habe man das Geld eben ein bisschen anders angelegt.“
Okay, ihr orientierungslosen Sackhüpfer, wer in der Tradition der beiden Blitzbirnen weitermachen möchte und auch mal einfach nur Unfug betreiben will, für den hab ich einige Tipps:
- schmeisst Euch vor den nächstbesten ICE....wer weniger Knochen gebrochen hat, gewinnt.
- geht zu Euren Lehrern/Arbeitgebern (wahlweise) und steckt ihnen einen Lötkolben in die Nase, wer länger auf der Flucht bleibt, gewinnt.
- Verschönert mit Spraydosen ein Mercedes-Autohaus (Fahrzeuge, Aussenwände, Mitarbeiter) und schreibt dann eine Bewerbung als Autolackierer an das genannte Haus.
Man könnte aber auch richtig fahrlässig und bescheuert handeln und einfach die Linkspartei wählen. Die können nicht nur nicht rechnen, sondern deren jugendpolitische Sprecherin fordert eine Freigabe aller Drogen, also nicht nur dieses lasche Cannabis-Zeugs, sondern die komplette Palette von LSD bis Heroin.
Die Wahlkampf Tour startet man dann auch gleich unter dem frischen Motto:
„Schöner leben mit Drogen.“
Wer also demnächst zum Pausenbrötchen eine Spritze Heroin dazuhaben will, weiss, wo er sein Kreuzchen machen muss.
Weiter heisst es, dass die Entscheidung für oder gegen Drogen nicht vom Staat oder der Wirtschaft reguliert werden, sondern in die Hände eines jeden einzelnen gelegt werden sollten.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Option Heroin Ja/Nein an Menschen vergeben sollte, die 3.200 € dafür bezahlen, sich von 64 Kerlen knallen zu lassen.
Aber man wolle ja Aufklärungsarbeit betreiben. Bevor ihr Euch also von der Linkspartei was erzählen lasst, verlasst Euch doch lieber auf Penny`s Drogenaufklärungsbericht.
Cannabis:
Kann man rauchen , als Jacke tragen oder in Keksen verbacken....das geht aber nur, wenn man nicht Eko Fresh heisst, denn wenn man so heisst, versucht man vermutlich auch, einen Gullideckel zu zerbröseln und anschliessend zu rauchen.
Manch einer pennt spontan ein, andere geiern sich nen Wolf und das ohne Grund (eine Wirkung die auch beim Lesen von GSPB Threads häufig erzielt wird).
Man wird für viele Reize offen und manch einer behauptet, Schokolade hätte noch nie so gut geschmeckt, wie nach dem Genuss von Cannabis. Vermutlich hat sich diese Person mit nem Q-Tip Nutella in die Nase geschoben, aber wenn wir ehrlich sind, kann man das auch ohne Cannabis. Wie bereits oben erwähnt, kann Cannabis geraucht werden. Dabei muss man immer möglichst smooth aussehen und die Tüte (nicht die aus dem Aldi...den Joint, Du Unwissender) möglichst Richtung Polarstern halten. Mit zusammengekniffenen Augen reiche man den Joint dann weiter und zitiere dabei die 63 Lebensweisheiten von Hasch-Buddha Bob Marley, um sich der Anerkennung anderer Konsumenten bewusst zu sein.
Physisch abhängig macht Cannabis nicht, aber wohl schläfrig auf Dauer.
Wer also stets wie Schlumpf Clumsy aussehen will, möge sich dieser Droge zuwenden.
Ecstasy:
Wird in Pillenform oder neuerdings auch flüssig eingenommen.
Wurde in den neunzigern häufig auf Raves verteilt, da man ohne Intoxikation von E keine halbe Stunde lang das sonore Gewummer aus den Boxen ertragen konnte.
Das Schmerzgefühl bei E wird komplett ausgeschaltet, das bringt nicht nur Vorteile auf Technopartys, sondern auch bei Gehaltsverhandlungen mit dem Chef oder Zahnpastaausdrückdiskussionen mit der Ehefrau. Depressionen und Psychosen können ebenso auftreten, wer also im Lotto gewinnt, Pamela Anderson vögeln darf oder aus sonst irgendeinem Grund in letzter Zeit zu gut drauf war, kommt mit E bestimmt schnell wieder auf den Boden der Tatsache zurück.
Auf vielen E-Pillen gibt es kleine bunte Bildchen, wer der Droge widerstehen kann, kauft sich einfach das Panini Ecstasy Sammelalbum. Aber Vorsicht: E-Pillen mit einer Micky-Maus Abbildung wurden nicht von den Panzerknackern in Entenhausen hergestellt. Wer das glauben will, soll vorher Cannabis rauchen.
LSD:
Meine Lieblingsdroge, wenn ich welche nehmen würde.
Wer schon immer mal erleben wollte, wie die eigene Teetasse an den Fußzehen knabbert, greife bitte zu LSD. Auch von laufenden Strommasten, kämpfenden Wolken und schimmeligen Popcorn, das drei Sprachen spricht, wurde schon berichtet.
Schon nach einmaliger Aufnahme kann man eine Schizophrenie entwickeln, was toll ist, wenn man bisher keine Freunde hatte.
Durch negative Halluzinationen (also wenn man zum Beispiel das chinesisch des schimmeligen Popcorns nicht versteht) besteht Suizidgefahr.....bei gleichzeitiger Schizophrenie muss man natürlich vorher dafür sorgen, dass das andere Ich nach dem eigenen Tod entsprechend abgesichert ist. Am besten per Testament oder so.
Heroin:
Wer wie manches Model auf den Pariser Laufstegen aussehen möchte oder sich generell zu hübsch findet, der wird hier seiner Erfüllung begegnen. Ein Gürtel, ein Löffel und eine Spritze vorrausgesetzt muss man sich nur noch eine Vene auf dem Arm freikloppen und schon geht der Spass los. Alle Sorgen sind ratz-fatz weggefixt ungeachtet der Tatsache, dass sie natürlich nach dem Nachlassen der Wirkung wieder auftauchen. Wer nicht nur abhängig sondern sein Äussseres durch eine schnieke Gelbsucht verschönern will, benutzt am besten gebrauchte Spritzen vom Spielplatz. Die mögliche Ansteckung von Aids erhöht den Kick dabei natürlich und so kann das gestern gekaufte Reihenhaus plötzlich und auf einmal ganz unwichtig werden. Man muss auch mal Prioritäten setzen.
Wer klischeebehaftet Heroin konsumieren möchte, kann sich zu Haus sein Bad von der Firma Drugs-and-me in eine stilechte Bahnhofstoilette verwandeln lassen. Neuester Partyspass wird dann durch eine Schwarzlichtlampe erzeugt und schon geht das fröhliche „Wer trifft seine Vene zuerst“ in geselliger Runde los. Atemlähmungen kann man mit bronchenerweiterndem Thymiantee begegnen, wenns nix hilft, darf man nicht mehr mitspielen.
Kokain:
Wer auf der nächsten Kostümparty als He-Man (Titel: Master of the Universe) auftreten will, holt sich am besten mentale Unterstützung beim Kokain.
Wer sich all die Schnee und Friedman Witze ersparen möchte („was denn, Du nimmst Koks?“ Und wo sind die Nutten?“) kann das Zeug auch mit Backpulver in Crack verwandeln. Das bringt den Vorteil sofortiger Abhängigkeit.
Starke Euphorie, erhöhter Redezwang und ein Unbesiegbarkeitsgefühl sind nur einige der Wirkungen, die auch bestens dazu geeignet sind, Skeletor auf der Kostümparty zu finden und ihm den Schädel einzuschlagen.
Wem es nur darum geht, sich ein bisschen wichtig zu machen, schüttet man auf dem nächsten Familiengeburtstag ein bisschen Mehl auf Omas abgehängten Wohnzimmerspiegel und stochert mit der Kontoauszugsdrucker-Karte ein bisschen darin herum, bevor man es sich zur Belustigung aller durch die Nase zieht. Ein „was wollt ihr denn, in Euren Keksen ist doch der selbe Scheiss“ klärt die Situation dann schliesslich auf.
Laaahahahahaachgas:
Ne, das ist nicht die perfekte Droge für schlechtgelaunte Miesepeter.
Wer mal wieder die Hose hart haben will, greife zum Lachgas, das meist in Ballons kredenzt wird (aber nich mit dem Kondom in der Hosentasche verwechseln). Lachgas verursacht erotische Träume.
Aber nicht nur, auch der Schnee im Fernsehbild bekommt plötzlich Farben.
Für alle interessant, die schon immer wissen wollten, wie es eigentlich um den Farbstil von Samara aus „THE RING“ bestellt ist.
Der User von Lachgas soll klar denken können. Also die perfekte Droge für alle Politiker, die kurz vor Interviews stehen und für GSPB User, die einen Post verfassen wollen.
Es kann ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen auftreten, was natürlich wieder kontraproduktiv zu oben genannten erotischen Träumen ist.
Manch einer zieht sich zur Inhalation eine Plastiktüte über den Kopf, davon geht man aber eventuell tot und dann hat der Gerichtsmediziner eine Menge Arbeit vor sich....es wurde schon von Todesfällen berichtet, wo man die Tüte gar nicht mehr abbekommen hat, was für spontanes Gelächter am offenen Sarg sorgen kann.
Natürlich hoffe ich, ein wenig Aufklärungsarbeit geleistet zu haben.
Also, leidgeprüftes Jungvolk, ihr wisst jetzt, wo die Reise hingehen kann.
Ihr könnt etwas sinnvolles mit Eurem Leben anstellen (einen Baum pflanzen, einen Job suchen, ein Buch schreiben, eine Freundin umarmen, in den Himmel schauen, ein Toast Hawaii backen) oder ihr könnt jede Menge Unfug anstellen (ein Clownskostüm anziehen, Koks durch die Nase ziehen, das Zwergkaninchen rammeln, Eurem Lehrer in den Schoß kotzen, Euch mit Schimmel unterhalten).
Your Choice
Dieses Wissen tragen wir nicht erst mit uns herum, seit Handys furzen können (zum Glück gibt’s noch keine Geruchsausströmer in den digitalen Miniknochen).
Früher war wie immer alles besser, aber das ist natürlich kompletter Unsinn, es gab eine Zeit, da haben die Leute Blumen gegessen und ockerfarbene Tapeten an der Wand kleben, das kann man nun auch nicht gerade als Höhepunkt der Evolution erachten.
Aber haben wir uns weiterentwickelt?
Haben wir die Bäume verlassen und gehen wir wirklich aufrecht?
Nicht alle von uns.
Nathalie, das sexgeile Misstück aus meiner Heimatstadt hatte nix besseres zu tun, als den durchschnittlichen IQ aller deutschen Jugendlichen gehörig nach unten zu prügeln.
Die hat nämlich mit ner Freundin ne Wette abgeschlossen, wer von mehr Männern gevögelt wird. Austragungsort war ein Bordell in Köln.
Und als wenn es nicht schon seltendämlich genug wäre, sich von notgeilen Gemächtern wund pimpern zu lassen, kommt noch das Krönchen oben drauf:
Jedem Mann wurden 50 € BEZAHLT, wenn sie drüber gestiegen sind.
Marco, der alte 18 jährige Schwerenöter flitzte daraufhin barfuss von Mamas Höhle direkt nach Kölle, um sich neue Schuhe zu erbumsen....das ist toll, dann kann er sagen:
„Den linken hab ich mir bei Nathalie geholt...“
Frank S. (mutig diese Leute und hohl wie ne Fritte obendrauf: Lassen sich von der BILD knipsen, kürzen aber ihren Nachnamen ab) konnte jetzt endlich mal für Kohle zeigen, was er so alles drauf hat, sonst müsse er ja dafür immer blechen.
Was muss man eigentlich bekloppter finden?
Dass sich zwei Frauen, die die 18 Jahre überschritten habe, einen derartigen Unfug veranstalten? Oder dass 1800 Männer geifernd hinlaufen und mitmachen wollen?
64 Männer hat Nathalie „geschafft“!
Wer jetzt ein bisschen in Mathe aufgepasst hat, kommt schnell auf 3.200 €.
Eigentlich wollte man ja in die Sonne fliegen, aber (O-Ton) „jetzt habe man das Geld eben ein bisschen anders angelegt.“
Okay, ihr orientierungslosen Sackhüpfer, wer in der Tradition der beiden Blitzbirnen weitermachen möchte und auch mal einfach nur Unfug betreiben will, für den hab ich einige Tipps:
- schmeisst Euch vor den nächstbesten ICE....wer weniger Knochen gebrochen hat, gewinnt.
- geht zu Euren Lehrern/Arbeitgebern (wahlweise) und steckt ihnen einen Lötkolben in die Nase, wer länger auf der Flucht bleibt, gewinnt.
- Verschönert mit Spraydosen ein Mercedes-Autohaus (Fahrzeuge, Aussenwände, Mitarbeiter) und schreibt dann eine Bewerbung als Autolackierer an das genannte Haus.
Man könnte aber auch richtig fahrlässig und bescheuert handeln und einfach die Linkspartei wählen. Die können nicht nur nicht rechnen, sondern deren jugendpolitische Sprecherin fordert eine Freigabe aller Drogen, also nicht nur dieses lasche Cannabis-Zeugs, sondern die komplette Palette von LSD bis Heroin.
Die Wahlkampf Tour startet man dann auch gleich unter dem frischen Motto:
„Schöner leben mit Drogen.“
Wer also demnächst zum Pausenbrötchen eine Spritze Heroin dazuhaben will, weiss, wo er sein Kreuzchen machen muss.
Weiter heisst es, dass die Entscheidung für oder gegen Drogen nicht vom Staat oder der Wirtschaft reguliert werden, sondern in die Hände eines jeden einzelnen gelegt werden sollten.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Option Heroin Ja/Nein an Menschen vergeben sollte, die 3.200 € dafür bezahlen, sich von 64 Kerlen knallen zu lassen.
Aber man wolle ja Aufklärungsarbeit betreiben. Bevor ihr Euch also von der Linkspartei was erzählen lasst, verlasst Euch doch lieber auf Penny`s Drogenaufklärungsbericht.
Cannabis:
Kann man rauchen , als Jacke tragen oder in Keksen verbacken....das geht aber nur, wenn man nicht Eko Fresh heisst, denn wenn man so heisst, versucht man vermutlich auch, einen Gullideckel zu zerbröseln und anschliessend zu rauchen.
Manch einer pennt spontan ein, andere geiern sich nen Wolf und das ohne Grund (eine Wirkung die auch beim Lesen von GSPB Threads häufig erzielt wird).
Man wird für viele Reize offen und manch einer behauptet, Schokolade hätte noch nie so gut geschmeckt, wie nach dem Genuss von Cannabis. Vermutlich hat sich diese Person mit nem Q-Tip Nutella in die Nase geschoben, aber wenn wir ehrlich sind, kann man das auch ohne Cannabis. Wie bereits oben erwähnt, kann Cannabis geraucht werden. Dabei muss man immer möglichst smooth aussehen und die Tüte (nicht die aus dem Aldi...den Joint, Du Unwissender) möglichst Richtung Polarstern halten. Mit zusammengekniffenen Augen reiche man den Joint dann weiter und zitiere dabei die 63 Lebensweisheiten von Hasch-Buddha Bob Marley, um sich der Anerkennung anderer Konsumenten bewusst zu sein.
Physisch abhängig macht Cannabis nicht, aber wohl schläfrig auf Dauer.
Wer also stets wie Schlumpf Clumsy aussehen will, möge sich dieser Droge zuwenden.
Ecstasy:
Wird in Pillenform oder neuerdings auch flüssig eingenommen.
Wurde in den neunzigern häufig auf Raves verteilt, da man ohne Intoxikation von E keine halbe Stunde lang das sonore Gewummer aus den Boxen ertragen konnte.
Das Schmerzgefühl bei E wird komplett ausgeschaltet, das bringt nicht nur Vorteile auf Technopartys, sondern auch bei Gehaltsverhandlungen mit dem Chef oder Zahnpastaausdrückdiskussionen mit der Ehefrau. Depressionen und Psychosen können ebenso auftreten, wer also im Lotto gewinnt, Pamela Anderson vögeln darf oder aus sonst irgendeinem Grund in letzter Zeit zu gut drauf war, kommt mit E bestimmt schnell wieder auf den Boden der Tatsache zurück.
Auf vielen E-Pillen gibt es kleine bunte Bildchen, wer der Droge widerstehen kann, kauft sich einfach das Panini Ecstasy Sammelalbum. Aber Vorsicht: E-Pillen mit einer Micky-Maus Abbildung wurden nicht von den Panzerknackern in Entenhausen hergestellt. Wer das glauben will, soll vorher Cannabis rauchen.
LSD:
Meine Lieblingsdroge, wenn ich welche nehmen würde.
Wer schon immer mal erleben wollte, wie die eigene Teetasse an den Fußzehen knabbert, greife bitte zu LSD. Auch von laufenden Strommasten, kämpfenden Wolken und schimmeligen Popcorn, das drei Sprachen spricht, wurde schon berichtet.
Schon nach einmaliger Aufnahme kann man eine Schizophrenie entwickeln, was toll ist, wenn man bisher keine Freunde hatte.
Durch negative Halluzinationen (also wenn man zum Beispiel das chinesisch des schimmeligen Popcorns nicht versteht) besteht Suizidgefahr.....bei gleichzeitiger Schizophrenie muss man natürlich vorher dafür sorgen, dass das andere Ich nach dem eigenen Tod entsprechend abgesichert ist. Am besten per Testament oder so.
Heroin:
Wer wie manches Model auf den Pariser Laufstegen aussehen möchte oder sich generell zu hübsch findet, der wird hier seiner Erfüllung begegnen. Ein Gürtel, ein Löffel und eine Spritze vorrausgesetzt muss man sich nur noch eine Vene auf dem Arm freikloppen und schon geht der Spass los. Alle Sorgen sind ratz-fatz weggefixt ungeachtet der Tatsache, dass sie natürlich nach dem Nachlassen der Wirkung wieder auftauchen. Wer nicht nur abhängig sondern sein Äussseres durch eine schnieke Gelbsucht verschönern will, benutzt am besten gebrauchte Spritzen vom Spielplatz. Die mögliche Ansteckung von Aids erhöht den Kick dabei natürlich und so kann das gestern gekaufte Reihenhaus plötzlich und auf einmal ganz unwichtig werden. Man muss auch mal Prioritäten setzen.
Wer klischeebehaftet Heroin konsumieren möchte, kann sich zu Haus sein Bad von der Firma Drugs-and-me in eine stilechte Bahnhofstoilette verwandeln lassen. Neuester Partyspass wird dann durch eine Schwarzlichtlampe erzeugt und schon geht das fröhliche „Wer trifft seine Vene zuerst“ in geselliger Runde los. Atemlähmungen kann man mit bronchenerweiterndem Thymiantee begegnen, wenns nix hilft, darf man nicht mehr mitspielen.
Kokain:
Wer auf der nächsten Kostümparty als He-Man (Titel: Master of the Universe) auftreten will, holt sich am besten mentale Unterstützung beim Kokain.
Wer sich all die Schnee und Friedman Witze ersparen möchte („was denn, Du nimmst Koks?“ Und wo sind die Nutten?“) kann das Zeug auch mit Backpulver in Crack verwandeln. Das bringt den Vorteil sofortiger Abhängigkeit.
Starke Euphorie, erhöhter Redezwang und ein Unbesiegbarkeitsgefühl sind nur einige der Wirkungen, die auch bestens dazu geeignet sind, Skeletor auf der Kostümparty zu finden und ihm den Schädel einzuschlagen.
Wem es nur darum geht, sich ein bisschen wichtig zu machen, schüttet man auf dem nächsten Familiengeburtstag ein bisschen Mehl auf Omas abgehängten Wohnzimmerspiegel und stochert mit der Kontoauszugsdrucker-Karte ein bisschen darin herum, bevor man es sich zur Belustigung aller durch die Nase zieht. Ein „was wollt ihr denn, in Euren Keksen ist doch der selbe Scheiss“ klärt die Situation dann schliesslich auf.
Laaahahahahaachgas:
Ne, das ist nicht die perfekte Droge für schlechtgelaunte Miesepeter.
Wer mal wieder die Hose hart haben will, greife zum Lachgas, das meist in Ballons kredenzt wird (aber nich mit dem Kondom in der Hosentasche verwechseln). Lachgas verursacht erotische Träume.
Aber nicht nur, auch der Schnee im Fernsehbild bekommt plötzlich Farben.
Für alle interessant, die schon immer wissen wollten, wie es eigentlich um den Farbstil von Samara aus „THE RING“ bestellt ist.
Der User von Lachgas soll klar denken können. Also die perfekte Droge für alle Politiker, die kurz vor Interviews stehen und für GSPB User, die einen Post verfassen wollen.
Es kann ein Taubheitsgefühl in Armen und Beinen auftreten, was natürlich wieder kontraproduktiv zu oben genannten erotischen Träumen ist.
Manch einer zieht sich zur Inhalation eine Plastiktüte über den Kopf, davon geht man aber eventuell tot und dann hat der Gerichtsmediziner eine Menge Arbeit vor sich....es wurde schon von Todesfällen berichtet, wo man die Tüte gar nicht mehr abbekommen hat, was für spontanes Gelächter am offenen Sarg sorgen kann.
Natürlich hoffe ich, ein wenig Aufklärungsarbeit geleistet zu haben.
Also, leidgeprüftes Jungvolk, ihr wisst jetzt, wo die Reise hingehen kann.
Ihr könnt etwas sinnvolles mit Eurem Leben anstellen (einen Baum pflanzen, einen Job suchen, ein Buch schreiben, eine Freundin umarmen, in den Himmel schauen, ein Toast Hawaii backen) oder ihr könnt jede Menge Unfug anstellen (ein Clownskostüm anziehen, Koks durch die Nase ziehen, das Zwergkaninchen rammeln, Eurem Lehrer in den Schoß kotzen, Euch mit Schimmel unterhalten).
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