Pennys Wochenrückblick 80,5 Spezial: Mitternachtsverkaufsaddonmediamarktraid!
Natürlich gilt es in solchen Zeiten sorgsam zu differenzieren und genauestens zu filtern.
Denn in der landläufigen Meinung ausschließlich Email-öffnender PC-Nutzer sind es doch meist die Freunde von Ego-Shootern, denen mit Argwohn begegnet wird.
Könnte ja direkt losballern.
Nervöser Zeigefinger.
Und das linke Auge, das zuckt immer so.
Ganz anders dagegen die Rollenspieler.
Feine und gepflegte Damen und Herren, schwer naturverbunden, meist bärtig – also die Herren – und immer einen höflichen Satz auf den Lippen.
Rollenspieler sind ein illustres Völkchen und wenn die jemandem Gewalt antun, dann nur auf dem Brett und auch nur, wenn es gegen den bösen Drachen auf dem hohen Berg geht.
Nun, wann immer ein kleines und feines Hobby zur Massenware verkommt, kann man sich sicher sein: der Mob steht bereit.
Eigentlich war der Montag, dieser 15.01.2007, ein friedlicher und fröhlicher Tag. Den ganzen Tag schien die Sonne von einem doch sehr unaufgeregten Himmel hinunter, laue Lüftchen trieben harmlosen Schabernack mit den Herbstblättern.
Dann kam die Dunkelheit.
Ich machte mich auf, setzte mich auf mein Wolfsburger Gefährt und fuhr los:
Zum Media Markt nach Bochum.
Ritterlich handeln wollte ich, denn meine Freundin lag mit Rückenpein verursachender Wurzelblockade auf der Couch.
Um ihr die doch sehr beschwerliche Reise in die Dortmunder Innenstadt zu ersparen, fuhr ich des Nachts los…
…zum Mitternachtsverkauf der World of Warcraft Erweiterung: Burning Crusade.
Ich hätte den Satz aus dem schon vorab veröffentlichten Trailer ernst nehmen sollen:
„Ihr wisst nicht, was Euch erwartet!“
Das stimmte.
Erwartet hätte ich einige, maximal 400 Leutchen, des Einschlafens nicht mächtig und nicht abwarten könnend mit dunklen Ringen unter noch dunkleren Augen.
Als ich um 23:30 am Media Markt im Ruhr Park eintraf, standen da allerdings schon 400 Leute.
Ein älterer Herr hinter mir prägte sogleich den Satz des Abends:
„Ich dachte, hier würden sechs Leute stehen und ich wär der Siebte!“
Humor ist doch was Schickes.
Nun, in der Kälte kam man ins Gespräch, welcher Server? Welche Rasse? Und seid ihr schon in Naxx…? Ja, wir auch nicht so wirklich…
Und so weiter. Währenddessen füllte sich der Platz weiter.
Bis es grob geschätzte 1.500 Leute waren. Zustände ein bisschen wie in Japan, wenn mal wieder eine neue Spielkonsole veröffentlicht wird.
Man beginnt dann nachzudenken.
Was – mache – ich – hier – eigentlich?
Ich stehe in der Kälte für ein PC-Spiel?
Ja, ich stehe in der Kälte für ein PC-Spiel.
Menschen tun seltsame Dinge, wenn es um ihre Hobbys geht, Generationen von volljährigen Herren, die sich eine Schaffnermütze aufsetzen und dann im Keller in eine Trillerpfeife blasen, während der Mini-ICE den Plastikbahnhof Augsburg durchfährt, können ein Liedchen davon trällern.
Während ich so sinnierte, öffneten sich 100 Meter vor mir die Türen. Alles, was danach kam, lässt sich nur als…ja als was lässt es sich am besten beschreiben?
„Odyssee“ erscheint mir als Wort gar nicht so schlecht.
Wie das so ist, mit Dingen, die man haben will: man geht nicht, man rennt.
Die ganz vorn sind gerannt. Da hat man als Hintenstehender den Vorteil, dass das gar nicht geht. Ja, als Hintenstehender schlendert man förmlich in den Laden hinein und auf den Stand mit den Addons zu.
Als Nachzügler hatte ich nur das Problem, dass ich den Stand, den bestimmt wunderschön aufgestellten und drapierten Stand nie in seiner Gänze zu Gesicht zu bekommen. Standen ja 400 Leute vor. Und hinter mir noch mal ein paar Hundert.
Spieleverpackungen erhoben sich wie frisch geschlüpfte Flugmounts in die Luft. Ich sah Menschen mit gespreizten Fingern voller Burning Crusade Addons zur Kasse eilen und fragte mich: Machen die nen eigenen Laden auf? Was wollt ihr mit so vielen Spielen? So viele Freunde könnt ihr gar nicht haben!
Ich selber stand da in der Warteschlange. Und stellte fest, wie klein die Welt wirklich ist:
Denn neben mir stand – und das bei 1500 Leuten – ein Mann, mit dem ich schon zusammen gezockt und Monster erlegt hatte. Grüß Dich noch mal, Gorgorth.
Dann war aber erst mal wieder Pause, die Mediamarkt – Mitarbeiter am Horizont waren nur schemenhaft an ihrem Stand zu erkennen, man sah nur, es gab keine neuen Spiele mehr. Zumindest zunächst nicht.
Dann hieß es, nur ganz leise: Man solle zurückgehen.
Wer hatte das gesagt?
Ganz einfach, der Mediamarkt-Verkäufer.
Zurück? Aber wohin? Wie sollte ich 1000 Leute hinter mir auffordern, zurückzugehen? Und warum überhaupt? Sollten wir nur mehr Anlauf nehmen beim Spiel-Erstürmen? War ich aus Versehen im Maso-Markt gelandet?
Nein, man kam nicht an die Ware ran, die irgendwo in Kartons oder heimlich gegrabenen Tunneln unter dem Markt versteckt waren.
Dann ging’s wieder. Für ungefähr drei Minuten. Wieder sah ich Menschen mit mehreren Verpackungen grinsend zur Kasse laufend, während ich gefühlte zweieinhalb Zentimeter weiter nach vorn gekommen bin.
Wieder keine Ware. Warten.
Noch länger warten.
Erste aufgeregte Zwischenrufe.
Dann wieder der Media-Markt-Verkäufer.
Man solle einen Schritt zurückgehen.
Ich konnte nicht anders:
„Zurückgehen? Ich bin doch nich blöd.“
Zum ersten mal fragte ich mich, wie viele Gehirnzellen man sich eigentlich im Schnitt so entfernen lassen muss, bis man auf die Idee kommt, die Ware unter einen klapprigen Verkaufstresen zu legen, statt vorsichtig für Nachschub zu sorgen. Aber gut. Logistik ist nicht jedermanns Fach.
Dass man allerdings nicht in der Lage war, in einem MEDIAMARKT (!!!) eine Lautsprecheranlage zu installieren und den Leuten per Mikrofon mitzuteilen, dass man doch bitte weiter zurück gehen müsse, das verdient meinen ganzen nichtvorhandenen Respekt.
Während dieser verschwitzten Wartezeit gewinnt man Klarheit. Schon im beliebten Online-Rollenspiel selber und hier im Mediamarkt erst Recht spiegelt sich die gesamte Palette menschlicher Verhaltensweisen wieder:
- zunächst Freude (Heut geh ich in den Mediamarkt und hole mein Spiel)
- Hetze (Da, der Stand, ich renne direkt darauf zu)
- Ungebändigte Euphorie (Ich hab ein Spiel…oder auch fünf, wheeeha)
- Leid und Trauer (Ich hab keins bekommen)
- Zorn
Bei Zorn schließt diese Geschichte schon fast. Als man die Meute, die immerhin noch aus rund 800 Wartenden bestand, nämlich nach 20-minütiger Wartzeit damit aus dem Store vertreiben wollte, dass man sagte, jetzt gäbe es – Achtung – nur noch Spiele für Vorbesteller, war die Entgeisterung nicht klein. Mir als erwachsenen Menschen wollte sich der Glaube nicht recht einstellen, dass jetzt bürokratisch korrekt Vorbesteller abgewickelt werden, aber einige zogen unter lautem Schimpfen von Dannen. Bis es plötzlich hieß:
„Hier is noch n Karton.“
Da wurd’s dann hektisch.
Körper knallten aneinander, Menschen sprangen über ausgestellte Staubsauger und griffen in den Karton als hinge ihr Leben davon ab. Ich stand leider strategisch ungünstig, ich hätte meinen Körper durch eine massive Holzpalette preschen müssen und glücklicherweise erinnerte ich mich zügig daran, im echten Leben kein Taurenkrieger zu sein.
Der Laden wurde ziemlich schnell leer. Einige versprengte scharwenzelten um den zerfetzten Stand wie Hyänen um die zerfledderte Kuh. Keine Spiele mehr. Nur noch ein Tisch.
Ein Tisch.
Und darunter. Kartons.
Die wurden aufgerissen. Plötzlich fand auch ich mich unter dem Tisch wieder, die Hand in einen der Kartons hineinsteckend.
28 Jahre erzog mich meine Mutter zu redlichem Verhalten und nun?
Krabbelte ich unter einem Verkaufstisch.
Für ein Computerspiel.
Aber hey…war ja für die Freundin, was soll’s.
Ich konnte sowieso recht locker mit der Sache umgehen, denn meine Collectors Edition war schon postalisch auf dem Weg zu mir und sollte am nächsten Tag eintreffen. Natürlich nur, wenn mein Postbote kein kleptomanisch veranlagter Rollenspielfan ist.
Aber ich möchte die Erfahrung nicht missen.
Wieder hat man viel über andere Menschen und sich selbst gelernt.
Und immerhin…ich war mal wieder an der frischen Luft.
Wir sehen uns mit Level 70.
Und dann gibt’s Haue.
Denn in der landläufigen Meinung ausschließlich Email-öffnender PC-Nutzer sind es doch meist die Freunde von Ego-Shootern, denen mit Argwohn begegnet wird.
Könnte ja direkt losballern.
Nervöser Zeigefinger.
Und das linke Auge, das zuckt immer so.
Ganz anders dagegen die Rollenspieler.
Feine und gepflegte Damen und Herren, schwer naturverbunden, meist bärtig – also die Herren – und immer einen höflichen Satz auf den Lippen.
Rollenspieler sind ein illustres Völkchen und wenn die jemandem Gewalt antun, dann nur auf dem Brett und auch nur, wenn es gegen den bösen Drachen auf dem hohen Berg geht.
Nun, wann immer ein kleines und feines Hobby zur Massenware verkommt, kann man sich sicher sein: der Mob steht bereit.
Eigentlich war der Montag, dieser 15.01.2007, ein friedlicher und fröhlicher Tag. Den ganzen Tag schien die Sonne von einem doch sehr unaufgeregten Himmel hinunter, laue Lüftchen trieben harmlosen Schabernack mit den Herbstblättern.
Dann kam die Dunkelheit.
Ich machte mich auf, setzte mich auf mein Wolfsburger Gefährt und fuhr los:
Zum Media Markt nach Bochum.
Ritterlich handeln wollte ich, denn meine Freundin lag mit Rückenpein verursachender Wurzelblockade auf der Couch.
Um ihr die doch sehr beschwerliche Reise in die Dortmunder Innenstadt zu ersparen, fuhr ich des Nachts los…
…zum Mitternachtsverkauf der World of Warcraft Erweiterung: Burning Crusade.
Ich hätte den Satz aus dem schon vorab veröffentlichten Trailer ernst nehmen sollen:
„Ihr wisst nicht, was Euch erwartet!“
Das stimmte.
Erwartet hätte ich einige, maximal 400 Leutchen, des Einschlafens nicht mächtig und nicht abwarten könnend mit dunklen Ringen unter noch dunkleren Augen.
Als ich um 23:30 am Media Markt im Ruhr Park eintraf, standen da allerdings schon 400 Leute.
Ein älterer Herr hinter mir prägte sogleich den Satz des Abends:
„Ich dachte, hier würden sechs Leute stehen und ich wär der Siebte!“
Humor ist doch was Schickes.
Nun, in der Kälte kam man ins Gespräch, welcher Server? Welche Rasse? Und seid ihr schon in Naxx…? Ja, wir auch nicht so wirklich…
Und so weiter. Währenddessen füllte sich der Platz weiter.
Bis es grob geschätzte 1.500 Leute waren. Zustände ein bisschen wie in Japan, wenn mal wieder eine neue Spielkonsole veröffentlicht wird.
Man beginnt dann nachzudenken.
Was – mache – ich – hier – eigentlich?
Ich stehe in der Kälte für ein PC-Spiel?
Ja, ich stehe in der Kälte für ein PC-Spiel.
Menschen tun seltsame Dinge, wenn es um ihre Hobbys geht, Generationen von volljährigen Herren, die sich eine Schaffnermütze aufsetzen und dann im Keller in eine Trillerpfeife blasen, während der Mini-ICE den Plastikbahnhof Augsburg durchfährt, können ein Liedchen davon trällern.
Während ich so sinnierte, öffneten sich 100 Meter vor mir die Türen. Alles, was danach kam, lässt sich nur als…ja als was lässt es sich am besten beschreiben?
„Odyssee“ erscheint mir als Wort gar nicht so schlecht.
Wie das so ist, mit Dingen, die man haben will: man geht nicht, man rennt.
Die ganz vorn sind gerannt. Da hat man als Hintenstehender den Vorteil, dass das gar nicht geht. Ja, als Hintenstehender schlendert man förmlich in den Laden hinein und auf den Stand mit den Addons zu.
Als Nachzügler hatte ich nur das Problem, dass ich den Stand, den bestimmt wunderschön aufgestellten und drapierten Stand nie in seiner Gänze zu Gesicht zu bekommen. Standen ja 400 Leute vor. Und hinter mir noch mal ein paar Hundert.
Spieleverpackungen erhoben sich wie frisch geschlüpfte Flugmounts in die Luft. Ich sah Menschen mit gespreizten Fingern voller Burning Crusade Addons zur Kasse eilen und fragte mich: Machen die nen eigenen Laden auf? Was wollt ihr mit so vielen Spielen? So viele Freunde könnt ihr gar nicht haben!
Ich selber stand da in der Warteschlange. Und stellte fest, wie klein die Welt wirklich ist:
Denn neben mir stand – und das bei 1500 Leuten – ein Mann, mit dem ich schon zusammen gezockt und Monster erlegt hatte. Grüß Dich noch mal, Gorgorth.
Dann war aber erst mal wieder Pause, die Mediamarkt – Mitarbeiter am Horizont waren nur schemenhaft an ihrem Stand zu erkennen, man sah nur, es gab keine neuen Spiele mehr. Zumindest zunächst nicht.
Dann hieß es, nur ganz leise: Man solle zurückgehen.
Wer hatte das gesagt?
Ganz einfach, der Mediamarkt-Verkäufer.
Zurück? Aber wohin? Wie sollte ich 1000 Leute hinter mir auffordern, zurückzugehen? Und warum überhaupt? Sollten wir nur mehr Anlauf nehmen beim Spiel-Erstürmen? War ich aus Versehen im Maso-Markt gelandet?
Nein, man kam nicht an die Ware ran, die irgendwo in Kartons oder heimlich gegrabenen Tunneln unter dem Markt versteckt waren.
Dann ging’s wieder. Für ungefähr drei Minuten. Wieder sah ich Menschen mit mehreren Verpackungen grinsend zur Kasse laufend, während ich gefühlte zweieinhalb Zentimeter weiter nach vorn gekommen bin.
Wieder keine Ware. Warten.
Noch länger warten.
Erste aufgeregte Zwischenrufe.
Dann wieder der Media-Markt-Verkäufer.
Man solle einen Schritt zurückgehen.
Ich konnte nicht anders:
„Zurückgehen? Ich bin doch nich blöd.“
Zum ersten mal fragte ich mich, wie viele Gehirnzellen man sich eigentlich im Schnitt so entfernen lassen muss, bis man auf die Idee kommt, die Ware unter einen klapprigen Verkaufstresen zu legen, statt vorsichtig für Nachschub zu sorgen. Aber gut. Logistik ist nicht jedermanns Fach.
Dass man allerdings nicht in der Lage war, in einem MEDIAMARKT (!!!) eine Lautsprecheranlage zu installieren und den Leuten per Mikrofon mitzuteilen, dass man doch bitte weiter zurück gehen müsse, das verdient meinen ganzen nichtvorhandenen Respekt.
Während dieser verschwitzten Wartezeit gewinnt man Klarheit. Schon im beliebten Online-Rollenspiel selber und hier im Mediamarkt erst Recht spiegelt sich die gesamte Palette menschlicher Verhaltensweisen wieder:
- zunächst Freude (Heut geh ich in den Mediamarkt und hole mein Spiel)
- Hetze (Da, der Stand, ich renne direkt darauf zu)
- Ungebändigte Euphorie (Ich hab ein Spiel…oder auch fünf, wheeeha)
- Leid und Trauer (Ich hab keins bekommen)
- Zorn
Bei Zorn schließt diese Geschichte schon fast. Als man die Meute, die immerhin noch aus rund 800 Wartenden bestand, nämlich nach 20-minütiger Wartzeit damit aus dem Store vertreiben wollte, dass man sagte, jetzt gäbe es – Achtung – nur noch Spiele für Vorbesteller, war die Entgeisterung nicht klein. Mir als erwachsenen Menschen wollte sich der Glaube nicht recht einstellen, dass jetzt bürokratisch korrekt Vorbesteller abgewickelt werden, aber einige zogen unter lautem Schimpfen von Dannen. Bis es plötzlich hieß:
„Hier is noch n Karton.“
Da wurd’s dann hektisch.
Körper knallten aneinander, Menschen sprangen über ausgestellte Staubsauger und griffen in den Karton als hinge ihr Leben davon ab. Ich stand leider strategisch ungünstig, ich hätte meinen Körper durch eine massive Holzpalette preschen müssen und glücklicherweise erinnerte ich mich zügig daran, im echten Leben kein Taurenkrieger zu sein.
Der Laden wurde ziemlich schnell leer. Einige versprengte scharwenzelten um den zerfetzten Stand wie Hyänen um die zerfledderte Kuh. Keine Spiele mehr. Nur noch ein Tisch.
Ein Tisch.
Und darunter. Kartons.
Die wurden aufgerissen. Plötzlich fand auch ich mich unter dem Tisch wieder, die Hand in einen der Kartons hineinsteckend.
28 Jahre erzog mich meine Mutter zu redlichem Verhalten und nun?
Krabbelte ich unter einem Verkaufstisch.
Für ein Computerspiel.
Aber hey…war ja für die Freundin, was soll’s.
Ich konnte sowieso recht locker mit der Sache umgehen, denn meine Collectors Edition war schon postalisch auf dem Weg zu mir und sollte am nächsten Tag eintreffen. Natürlich nur, wenn mein Postbote kein kleptomanisch veranlagter Rollenspielfan ist.
Aber ich möchte die Erfahrung nicht missen.
Wieder hat man viel über andere Menschen und sich selbst gelernt.
Und immerhin…ich war mal wieder an der frischen Luft.
Wir sehen uns mit Level 70.
Und dann gibt’s Haue.


18 Comments:
Hi,
danke für den Bericht, der hat mir jetzt schon den Tag gerettet.
Hab ja fast Tränen gelacht an manchen Stellen. Gut, dass die Kollegen noch net da sind.
Weiter so!
Trai
Ich habe so gelacht. Vielleicht sollte der Media-Markt demnächst nur noch nachts öffnen, die machen ja das Geschäft ihres Lebens. Und außerdem wären sie ganz schön blöd, wenn sie es nicht tun würden.
(Scherz, ich weiß ja, dass das gesetzlich nicht zulässig ist).
Freue mich schon wieder auf Freitag. Ich habe das Gefühl, Du wirst immer besser. Großes Lob !!!
M.
Vielen Dank Trai...und vielen Dank, M. :)
Schade, da du dich als WOW-Spieler geoutet hast, kann ich deine netten Beiträge nun leider nicht mehr so ernst nehmen.
Für mich sind WoW-Spieler so ziemlich die zum Leben unfähigsten Menschen der Welt. Naja was heißt WoW-Spieler ... eigentlich meine ich alle die länger in einem Rollenspiel leben als in der Realität.
Aber man sollte es mal so sehen: Solange ihr euch RL-technisch auf der Stelle oder sogar noch nach hinten bewegt, gehts bei uns voran. Ist ja nicht wirklich ein schlechter Gedanke.
Schade, dass Du das so einseitig polemisch siehst. Ich kann mir gut vorstellen, was für ein Bild Du von WOW-spielenden Menschen hast, aber muss das auf jeden passen? Ich habe einen normalen Beruf, eine Freundin und gehe nebenbei noch meinem Hobby, dem Schreiben von Satire nach. Klingt jetzt nicht gerade nach horizontverengter Lebenseinstellung oder? Und wie willst Du beurteilen, ob ich länger in dem Rollenspiel lebe, als in der Realität? Kennst Du meine Spielzeit? Ich denke nicht. Abgesehen davon verliert man sich bei so ziemlich jeder Freizeitaktivität und zieht sich somit aus dem echten Leben zurück. Das ist beim Bücherlesen und Fernsehgucken nicht anders, das verteufelt aber auch niemand.
Wie gesagt, schade, dass Du das so einseitig siehst, Dir steht es natürlich frei, auf der Internetseite weiter zu lesen oder es nicht zu tun, aber pauschal alle Spieler über einen Kamm zu scheren, halte ich für falsch.
Der Bericht war klasse.Respekt.
Ich kannte das Spiel vorher gar nicht. Aber es wird mir nunmehr in ewiger Erinnerung bleiben.
Und wer Anfang des Jahres schon bei Media-Markt war, bekommmt den Eindruck: "Nach Weihnachten ist vor Weihnachten". Die Massen stützen in den Laden als wäre die Mwst gesenkt worden. Die Mwst-erhöhung interssiert nämlich sowieso kein Schwein und erst Recht nicht Media-Markt.
Aber als ich dann an dem Dienstag Nachmittag nach der Mitternachtseröffnung bei Media-Markt war um etwas abzuholen, war ich überrascht und mußte feststellen, daß warscheinlich die 1.500 übernächtigten Leute alle entweder vor dem Spiel saßen oder im Bett waren. In dem Laden war gähnende Leere.
Und ich habe mir die nächtlichen Szenarien vorgestellt, die sich dort abgespielt haben müssen. Ich musste schmunzeln,als ich dann noch das Schild am Eingangsbereich mit folgender Aufschrift sah, :
"World of warcraft ausverkauft"
So ist dein Bericht für mich doch eine große Bereicherung gewesen.
Mach weiter so!
Gruß, Pussy
Ich glaube, Manuel ist einfach nur neidisch. Außerdem würde ich ihm empfehlen, einen Lehrgang zu besuchen, der ihm mal beibringt, an welcher Stelle eines Satzes ein Komma zu setzen ist.
M.
Genial, nachdem ich schon beim Originalspiel selbst zum Camper wurde, eine sehr sehr schöne zusammenfassung!
Selten so gelacht :)
Und ich dachte so bescheuert sind nur die Japaner...
Nice design of blog.
Thanks for article!
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Very interesting article, I have long sought. It is in front of me. I agree with you!
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