Pennys Wochenrückblick Folge 63: Gekräuselte Votings zum Thema Schamhaargeheimnisse
Es gibt viele Situationen im Leben, wo man denkt „Puh, also…ohne diese Informationen hätte ich jetzt bestimmt auch recht freudig und ohne Verdruss weiterleben können.“
Wenn man zum Beispiel hört, dass der Regionalexpress dreieinhalb Stunden Verspätung hat, weil eine störrische Eiche auf der Reisestrecke einfach Lust hatte, sich auf den Gleisen quer zu legen.
So was will kaum einer wissen, man will hoffen, dass der Zug kommt, Minute für Minute bangt man, dass ein Tschufftschuff am Horizont ertönt und man hinein steigen kann in die zweite Klasse, um sich ordentlich volldampfen lassen…nicht vom Tschufftschuff der Lok, sondern vom Nikotin der Mitreisenden.
Wobei, Moment mal…Züge machen heute gar kein Tschufftschuff mehr. Die sind ja jetzt alle hightech mäßig auf dem neuesten Stand und kein armer Mensch muss in irgendein brennendes Loch die Kohlen schaufeln. Trotzdem schafft es Mehdorns Fuhrpark nicht, pünktlich zu sein. Aber kommen wir doch bitte zur Eingangsthese zurück, dass es sich ohne gewissen Input einfach toller Leben lässt. Jeder Mensch würde zum Beispiel prima ohne die Informationen auskommen, die in der BRAVO zu finden sind.
Trotzdem ist die dieses Jahr 50 geworden. Gratulieren wir da? Na, ich weiss nicht.
Ich hab jetzt lange keine BRAVO mehr gelesen. Für Forschungs – und Rückblickszwecke mach ich ja mal Ausnahmen, aber selbst da musste ich mich beugen. Ich fahr doch nicht in ein anderes Bundesland, um mir so ne Zeitschrift zu besorgen. Das hätte ich nämlich so machen müssen, wenn ich mir die in NRW kaufen wollen würde, dann könnte ich das nur in langem Mantel und Schlapphut machen. Als 28 jähriger kauft man so was schließlich nicht. Sicher, ich hätte dumme Ausreden erfinden können, ich schreib nen Wochenrückblick, ich hab ne kleine Schwester, die will die Zeitung haben und der Blick der Kassiererin im Supermarkt hätte immer nur still gesagt: „Ja sicher….nen Mantel anhaben und dann nich zugeben wollen, dass man auf Tokio Hotel steht!“
Deswegen hier und jetzt ein dreifaches Halleluja auf das World Weit Wäpp. Da kann man auch BRAVO im Internet gucken und keine Verkäuferin regt sich über deinen Mantel auf, herrlich.
Nun muss man beachten, dass die Jugend an sich eine etwas andere Evolution hinter sich hat, als die BRAVO es vielleicht gern hätte.
Soll ja heute schon Kids geben die mit elf Jahren das Saufen angefangen haben…nur weil kurz zuvor der Geschlechtsverkehr auf Koks nicht geklappt hat. Davon steht in der Bravo natürlich nix, keine Artikel von zugesoffenen Elfjährigen, stattdessen gibt es scheinbar immer noch den Bravo-Foto-Love-Roman, die generalprobende Ausgangsseuche, aus der sich später so illustre Sendungen wie „Marienhof“ gebildet haben. Im Netz findet man solche Storys leider nicht, aber ich erinner mich noch. Da guckten irgendwelche Teeniebratzen richtig schäl in die Kamera immer nach dem Motto „ein übertriebener Gesichtsausdruck ist alles!“ und irgendein abgespacter Schreiberling füllte die Sprechblasen über den Köpfen mit wirklich furchtbar schicken Sätzen wie „Ach, der Marc…der ist so süß!“ Vor so viel Einfallsreichtum muss man einfach den schriftstellerischen Hut ziehen…und den Autor damit verkloppen.
Naja und wer nix über Tokio Hotel wissen will, der klickt www.bravo.de am besten gar nicht erst an. Denn da gibt’s kaum ne Ecke, aus der die Möchtegernrocker dem Leser nicht auf den Senkel gehen. Wusstet ihr eigentlich, wie die Band auf ihren Namen gekommen ist? Einer der Bandleader hat’s mal beantwortet, man wäre ja ständig auf Tour und in Hotels unterwegs und in Tokio war man halt noch nicht. Also Tokio Hotel.
Na, da hat sich aber einer mal richtige Gedanken gemacht.
Man hätte sich da auch bequem „Pension Iglu“ nennen können, aber da passt „in Musikvideos doll fies gucken“ nicht so zu. Wobei man an den „Killerpilzen“ merkt, dass man auch mit vollkommen hirnverbrannten Bandnamen noch Hörer erreichen kann, die sich gar nicht die Mühe machen, einen derart bescheuerten Namen nur eine Minute lang zu hinterfragen. Aber das hier kein falscher Eindruck entsteht, man kann auch noch andere tolle Sachen auf der Website machen.
An tollen Votings teilnehmen zum Beispiel.
„Wie fandest Du die Sommerferien?“
Antwortmöglichkeiten:
- Superspitzenklassetoll! (=ich hatte keinen Kater nach der Marathon-Trinkerei)
- Naja, ging so! (=der Alkohol war immer schon um halb eins alle und wir mussten zur Tanke)
- Absolute Katastrophe (=ich musste mich jeden Tag von Rollmops und Aspirin ernähren)
Mir persönlich fehlt es da an Feintuning bei den Antworten, aber dabei muss man bedenken, dass meine letzten Sommerferien auch schon ein bisschen was her sind.
Doch wir reden hier um den heißen Brei herum, alles was einen an der BRAVO je interessiert hat, waren zwei einzelne Seiten. Liebe, Sex und Zärtlichkeit mit diesen schönen Fragen verunsicherter Teenies und direkt daneben eine Beschreibung des ersten Mal’s, welches mit Vorliebe in Blockhütten oder in Strandkörben vollzogen wurde, also durchaus so, wie jeder sein erstes Mal hatte. Jaja, wer von uns hat sich nicht diese beiden Seiten verschämt im Kinderzimmer durchgelesen?
Heute ist man da abgeklärter und deswegen gibt es auch auf der Internetseite eine eigene „Dr.Sommer-Rubrik“. Dr Sommer ist übrigens ein ganz guter Name für ein Sexualberaterteam, das vermittelt Unbefangenheit und einen gewissen Pegel Fröhlichkeit, mit der es sich all den Dildo-Fragen prima begegnen lässt. Dr. Harnhröhrentod oder Professor Pickelschnauze dagegen wären eher unbrauchbare Namen.
So, draufgeklickt und schon öffnet sich eine Welt voller Antworten auf Fragen, die kaum jemand stellt. Ganz besonders hervorzuheben ist hier ein Bericht, der mit der Überschrift „Gekräuselt oder glatt: die Haare in der Hose!“ startet und– bitte jetzt den Zettel hinausholen auf dem man die möglichen „Wörter des Jahres“ notiert – Schamhaargeheimnisse lüftet. Nochmal zum mitschreiben.
Schamhaargeheimnisse.
Da will man doch hoffen, dass es darum geht, dass sich Geheimnisse um die Haare ranken und nicht die Haare selbst irgendein Geheimnis haben.
Als erste Info bekommt man ins Stammhirn gekloppt, dass man Schamhaare an sich nun nicht unbedingt zu schneiden braucht, da so ein Haar nur 6 Monate lang wächst, ausfällt und sofort ein neues nachwächst. Für dieses Wissen hätte man aber jetzt nicht die Bravo gebraucht, da hätte auch Beobachtungsgabe gereicht, denn
A) ist noch keiner auf seine eigenen Schamhaare getreten und lang hingeknallt,
B) gibt es schliesslich keine Schamhaar-Coiffeure in der näheren Nachbarschaft und
C) wusste man doch auch vorher, warum manch nackte Toilettenbrille auf öffentlichen Klo’s plötzlich einen Pelz trägt.
Wenn so ein Schamhaar allerdings bis ins unendliche wachsen würde, dann könnte zumindest die Rasenmäherindustrie wieder boomen. Naja, vielleicht arbeiten ja ein paar Gen-Fuzzis schon dran. Ganz zum Schluss wird noch die Frage geklärt, ob man sich eigentlich die Schamperrücke entfernen MUSS und da man vorher erfahren hat, dass Schamhaare so heißen, weil sie den Schambereich bedecken und nicht, weil man sich für sie schämen muss (eine tolle Frage für eine Studie namens Pisa), wird hier das Unterleibsbehaarungsselbstwertgefühl gestärkt und mit einem strikten NEIN! beantwortet.
Schließlich gibt’s Länder wo man das macht und eben auch Länder wo man das lässt mit der Rasiererei im Intimbereich. Da hat man also die absolute Freiheit und als Jugendlicher kann man sich doch nix schöneres vorstellen, als den Rasierzwang auf Hodenhöhe lässig über die Schultern zu werfen und behaart oder nicht behaart seines Weges zu gehen. Schließlich gibt es auch dringendere Fragen zu klären, zum Beispiel ob man nun schwanger ist oder nicht. Wie man’s merkt, sagt einem die BRAVO das also auch, doch eigentlich reicht „Pennys Wochenrückblicke“ zur Lektüre aus. Wenn zum Beispiel der Thorsten aus Klasse acht zu einem Mädchen sagt
„Na ihr zwei!“, dann lässt das schon einige Rückschlüsse zu.
Auch wer ein gewisses Ekelgefühl auf der einen Seite verspürt, auf der anderen aber einem gewissen Heißhunger auf Kiwis mit Käse nicht abgeneigt ist, brütet vermutlich was aus.
Dann geht man zum Arzt und der hebt dann den Daumen nach oben oder unten.
Da brauch man doch gar keine Bravo für. Und eigentlich braucht man auch keine BILD. Aber die hat über die Bravo geschrieben, dass im Jahr 2050 sich die Fragen an Dr. Harnröhrentod wohl ändern werden und da hat man auch gleich einen Klasse-Vorschlag: “Ich habe mein Sperma per Email verschickt, leider an die falsche Frau, was soll ich tun?“ Der Doktor im Jahr 2050 antwortet, dass die Frau sich das Sperma auf keinen Fall auf die Festplatte laden darf und man ansonsten nur hoffen kann, dass sie einen Spermfilter hatte.
Und jetzt die eigentliche Frage: Fällt einem zu so einem Schwachsinn noch irgendwas ein?
Nein, weil man drei Zeilen später noch einen draufsetzt mit der fiktiven Frage, wie man eigentlich seinen Nuklear-Vibrator entsorgt.
Spätestens da weiß man endgültig, dass man auf dem falschen Planeten gelandet ist und bittet Scotty um einen Beam.
Eine schöne Woche noch.
Wenn man zum Beispiel hört, dass der Regionalexpress dreieinhalb Stunden Verspätung hat, weil eine störrische Eiche auf der Reisestrecke einfach Lust hatte, sich auf den Gleisen quer zu legen.
So was will kaum einer wissen, man will hoffen, dass der Zug kommt, Minute für Minute bangt man, dass ein Tschufftschuff am Horizont ertönt und man hinein steigen kann in die zweite Klasse, um sich ordentlich volldampfen lassen…nicht vom Tschufftschuff der Lok, sondern vom Nikotin der Mitreisenden.
Wobei, Moment mal…Züge machen heute gar kein Tschufftschuff mehr. Die sind ja jetzt alle hightech mäßig auf dem neuesten Stand und kein armer Mensch muss in irgendein brennendes Loch die Kohlen schaufeln. Trotzdem schafft es Mehdorns Fuhrpark nicht, pünktlich zu sein. Aber kommen wir doch bitte zur Eingangsthese zurück, dass es sich ohne gewissen Input einfach toller Leben lässt. Jeder Mensch würde zum Beispiel prima ohne die Informationen auskommen, die in der BRAVO zu finden sind.
Trotzdem ist die dieses Jahr 50 geworden. Gratulieren wir da? Na, ich weiss nicht.
Ich hab jetzt lange keine BRAVO mehr gelesen. Für Forschungs – und Rückblickszwecke mach ich ja mal Ausnahmen, aber selbst da musste ich mich beugen. Ich fahr doch nicht in ein anderes Bundesland, um mir so ne Zeitschrift zu besorgen. Das hätte ich nämlich so machen müssen, wenn ich mir die in NRW kaufen wollen würde, dann könnte ich das nur in langem Mantel und Schlapphut machen. Als 28 jähriger kauft man so was schließlich nicht. Sicher, ich hätte dumme Ausreden erfinden können, ich schreib nen Wochenrückblick, ich hab ne kleine Schwester, die will die Zeitung haben und der Blick der Kassiererin im Supermarkt hätte immer nur still gesagt: „Ja sicher….nen Mantel anhaben und dann nich zugeben wollen, dass man auf Tokio Hotel steht!“
Deswegen hier und jetzt ein dreifaches Halleluja auf das World Weit Wäpp. Da kann man auch BRAVO im Internet gucken und keine Verkäuferin regt sich über deinen Mantel auf, herrlich.
Nun muss man beachten, dass die Jugend an sich eine etwas andere Evolution hinter sich hat, als die BRAVO es vielleicht gern hätte.
Soll ja heute schon Kids geben die mit elf Jahren das Saufen angefangen haben…nur weil kurz zuvor der Geschlechtsverkehr auf Koks nicht geklappt hat. Davon steht in der Bravo natürlich nix, keine Artikel von zugesoffenen Elfjährigen, stattdessen gibt es scheinbar immer noch den Bravo-Foto-Love-Roman, die generalprobende Ausgangsseuche, aus der sich später so illustre Sendungen wie „Marienhof“ gebildet haben. Im Netz findet man solche Storys leider nicht, aber ich erinner mich noch. Da guckten irgendwelche Teeniebratzen richtig schäl in die Kamera immer nach dem Motto „ein übertriebener Gesichtsausdruck ist alles!“ und irgendein abgespacter Schreiberling füllte die Sprechblasen über den Köpfen mit wirklich furchtbar schicken Sätzen wie „Ach, der Marc…der ist so süß!“ Vor so viel Einfallsreichtum muss man einfach den schriftstellerischen Hut ziehen…und den Autor damit verkloppen.
Naja und wer nix über Tokio Hotel wissen will, der klickt www.bravo.de am besten gar nicht erst an. Denn da gibt’s kaum ne Ecke, aus der die Möchtegernrocker dem Leser nicht auf den Senkel gehen. Wusstet ihr eigentlich, wie die Band auf ihren Namen gekommen ist? Einer der Bandleader hat’s mal beantwortet, man wäre ja ständig auf Tour und in Hotels unterwegs und in Tokio war man halt noch nicht. Also Tokio Hotel.
Na, da hat sich aber einer mal richtige Gedanken gemacht.
Man hätte sich da auch bequem „Pension Iglu“ nennen können, aber da passt „in Musikvideos doll fies gucken“ nicht so zu. Wobei man an den „Killerpilzen“ merkt, dass man auch mit vollkommen hirnverbrannten Bandnamen noch Hörer erreichen kann, die sich gar nicht die Mühe machen, einen derart bescheuerten Namen nur eine Minute lang zu hinterfragen. Aber das hier kein falscher Eindruck entsteht, man kann auch noch andere tolle Sachen auf der Website machen.
An tollen Votings teilnehmen zum Beispiel.
„Wie fandest Du die Sommerferien?“
Antwortmöglichkeiten:
- Superspitzenklassetoll! (=ich hatte keinen Kater nach der Marathon-Trinkerei)
- Naja, ging so! (=der Alkohol war immer schon um halb eins alle und wir mussten zur Tanke)
- Absolute Katastrophe (=ich musste mich jeden Tag von Rollmops und Aspirin ernähren)
Mir persönlich fehlt es da an Feintuning bei den Antworten, aber dabei muss man bedenken, dass meine letzten Sommerferien auch schon ein bisschen was her sind.
Doch wir reden hier um den heißen Brei herum, alles was einen an der BRAVO je interessiert hat, waren zwei einzelne Seiten. Liebe, Sex und Zärtlichkeit mit diesen schönen Fragen verunsicherter Teenies und direkt daneben eine Beschreibung des ersten Mal’s, welches mit Vorliebe in Blockhütten oder in Strandkörben vollzogen wurde, also durchaus so, wie jeder sein erstes Mal hatte. Jaja, wer von uns hat sich nicht diese beiden Seiten verschämt im Kinderzimmer durchgelesen?
Heute ist man da abgeklärter und deswegen gibt es auch auf der Internetseite eine eigene „Dr.Sommer-Rubrik“. Dr Sommer ist übrigens ein ganz guter Name für ein Sexualberaterteam, das vermittelt Unbefangenheit und einen gewissen Pegel Fröhlichkeit, mit der es sich all den Dildo-Fragen prima begegnen lässt. Dr. Harnhröhrentod oder Professor Pickelschnauze dagegen wären eher unbrauchbare Namen.
So, draufgeklickt und schon öffnet sich eine Welt voller Antworten auf Fragen, die kaum jemand stellt. Ganz besonders hervorzuheben ist hier ein Bericht, der mit der Überschrift „Gekräuselt oder glatt: die Haare in der Hose!“ startet und– bitte jetzt den Zettel hinausholen auf dem man die möglichen „Wörter des Jahres“ notiert – Schamhaargeheimnisse lüftet. Nochmal zum mitschreiben.
Schamhaargeheimnisse.
Da will man doch hoffen, dass es darum geht, dass sich Geheimnisse um die Haare ranken und nicht die Haare selbst irgendein Geheimnis haben.
Als erste Info bekommt man ins Stammhirn gekloppt, dass man Schamhaare an sich nun nicht unbedingt zu schneiden braucht, da so ein Haar nur 6 Monate lang wächst, ausfällt und sofort ein neues nachwächst. Für dieses Wissen hätte man aber jetzt nicht die Bravo gebraucht, da hätte auch Beobachtungsgabe gereicht, denn
A) ist noch keiner auf seine eigenen Schamhaare getreten und lang hingeknallt,
B) gibt es schliesslich keine Schamhaar-Coiffeure in der näheren Nachbarschaft und
C) wusste man doch auch vorher, warum manch nackte Toilettenbrille auf öffentlichen Klo’s plötzlich einen Pelz trägt.
Wenn so ein Schamhaar allerdings bis ins unendliche wachsen würde, dann könnte zumindest die Rasenmäherindustrie wieder boomen. Naja, vielleicht arbeiten ja ein paar Gen-Fuzzis schon dran. Ganz zum Schluss wird noch die Frage geklärt, ob man sich eigentlich die Schamperrücke entfernen MUSS und da man vorher erfahren hat, dass Schamhaare so heißen, weil sie den Schambereich bedecken und nicht, weil man sich für sie schämen muss (eine tolle Frage für eine Studie namens Pisa), wird hier das Unterleibsbehaarungsselbstwertgefühl gestärkt und mit einem strikten NEIN! beantwortet.
Schließlich gibt’s Länder wo man das macht und eben auch Länder wo man das lässt mit der Rasiererei im Intimbereich. Da hat man also die absolute Freiheit und als Jugendlicher kann man sich doch nix schöneres vorstellen, als den Rasierzwang auf Hodenhöhe lässig über die Schultern zu werfen und behaart oder nicht behaart seines Weges zu gehen. Schließlich gibt es auch dringendere Fragen zu klären, zum Beispiel ob man nun schwanger ist oder nicht. Wie man’s merkt, sagt einem die BRAVO das also auch, doch eigentlich reicht „Pennys Wochenrückblicke“ zur Lektüre aus. Wenn zum Beispiel der Thorsten aus Klasse acht zu einem Mädchen sagt
„Na ihr zwei!“, dann lässt das schon einige Rückschlüsse zu.
Auch wer ein gewisses Ekelgefühl auf der einen Seite verspürt, auf der anderen aber einem gewissen Heißhunger auf Kiwis mit Käse nicht abgeneigt ist, brütet vermutlich was aus.
Dann geht man zum Arzt und der hebt dann den Daumen nach oben oder unten.
Da brauch man doch gar keine Bravo für. Und eigentlich braucht man auch keine BILD. Aber die hat über die Bravo geschrieben, dass im Jahr 2050 sich die Fragen an Dr. Harnröhrentod wohl ändern werden und da hat man auch gleich einen Klasse-Vorschlag: “Ich habe mein Sperma per Email verschickt, leider an die falsche Frau, was soll ich tun?“ Der Doktor im Jahr 2050 antwortet, dass die Frau sich das Sperma auf keinen Fall auf die Festplatte laden darf und man ansonsten nur hoffen kann, dass sie einen Spermfilter hatte.
Und jetzt die eigentliche Frage: Fällt einem zu so einem Schwachsinn noch irgendwas ein?
Nein, weil man drei Zeilen später noch einen draufsetzt mit der fiktiven Frage, wie man eigentlich seinen Nuklear-Vibrator entsorgt.
Spätestens da weiß man endgültig, dass man auf dem falschen Planeten gelandet ist und bittet Scotty um einen Beam.
Eine schöne Woche noch.


3 Comments:
Sehr genial - sehr genial!!
*** Schamhaargeheimnisse ***
gleich notiert :o)
bitte immer weiter so, macht riesig Spaß deine Texte zu lesen!
Liebe Grüße,
Cheers
na, auch pendler? auch auf die bahn angewiesen, die passend zum feierabend IMMER verspätung hat? (außer natürlich man ist selbst knapp dran...)
und nun geh ich mal die bravo online lesen... immerhin hast du uns nichts über pickel am po erzählt und wichtige fragen blieben unbeantwortet^^
sehr geil
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