Pennys-Pausen-Plauderei Folge 7: Namensgebung im Facebookzeitalter
Gleite ich themenlos durch den Autorenorbit, braucht die Humoranhangdrüse ein konkretes Ziel. Eine gar nicht so schlechte Anlaufstelle sind die "Google News" und das, was dabei herauskommt, wenn man im Suchfeld das Wort 'skurril' eingibt.
On the top:
Ein Ehepaar aus Israel, dem es an Lust, nötigen Stunden oder aber an Kreativität mangelte, nennt den neuesten Nachwuchs eben nicht nach der Stadt, in der er gezeugt wurde. Das machen nur Prominente Pimperer, die auch wenig Zeit haben und Töchter gebären, die den Namen europäischer Hauptstädte tragen, damit man später im Boulevard leichter wiedererkannt wird, wenn hingebungsvoll Obszönitäten aus Limousinen herausgeblökt werden.
Stattdessen gibts Namensgebung 2.0! Wenn - so die Eltern - all die Bekannten bei Facebook eh auf den "Like"-Button klicken, wenn die ersten Babyfotos online gestellt werden, dann kann das Gör doch auch gleich diesen Namen tragen. Das ist schön, da brauch man nicht wählen zwischen Schackeline oder Schantall. Im deutschen funktioniert dieser Quatsch mal wieder nicht. Wäre ja auch zu blöd, wenn sich in 4 Jahren die Nachbarskinder "Gefällt mir", "Gruschel" und "Anstups" im Kindergarten gegenseitig die Schüppe auf den Kopf hauen.
Und in der Pubertät?
Noch mehr Schwierigkeiten.
Wie will der pubertierende Nachwuchs bitte begreifen, was Grenzen sind und was nicht, wenn es elterlicherseits heißt: "Es gefällt mir überhaupt nicht, wie Du mit mir redest, Gefällt mir!"
Was macht der Nachwuchs? Steigt verwirrt ein in die Limousine und schnauzt die Fotografen an.
Blöd, sowas...
Schönes Wochenende
Euer Penny
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